
22.6.2026 – Neues Projekt in Haus Heliand wurde beim Sommerfest vorgestellt
Mirka Kutzner und Detlev von Ramm begrüßen alle Gäste des EJW-Sommerfests zu Beginn des Gottesdienstes.
Es war eine Premiere, die viel Hoffnung weckte, aber auch eine Menge Arbeit in den kommenden Monaten verspricht. Erstmals stand beim Sommerfest des Evangelischen Jugendwerks Hessen das neue Nebengelände von Haus Heliand besonders im Blickpunkt. Nachdem der Tag mit einem von etwa 250 Jugendlichen, deren Eltern und manch bekanntem Gesicht der älteren EJW-Generation besuchten Gottesdienst begonnen hatte, war im Laufe des Tages für viele von ihnen das neueste Projekt in Haus Heliand ein begehrter Aufenthaltsort. Erwartungsvoll und erfreut informierten sie sich über die Möglichkeiten des seit 1. Mai gepachteten, 4000 m² großen Areals, auf dem künftig ein weiteres attraktives Angebot im EJW-Freizeitzentrum in Oberstedten entstehen soll.
Der leitende EJW-Referent Piet Henningsen (rechts) plaudert mit Arnika Senft und dem FEJ-Vorsitzenden Detlev von Ramm vor illustrer Kulisse über die nächsten Schritte der Gestaltung des Nebengeländes von Haus Heliand.
Ein erstes Konzept wurde unter der Regie von Arnika Senft, der Leiterin der Heliand Pfadfinderinnenschaft, und Lukas Harren, dem leitenden Stammesführer der Heliand-Pfadfinderschaft, bereits entwickelt. Bis Ende des Jahres geht es an die Feinarbeit und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung der vielfältigen Planungen für das Outdoor-Projekt in Haus Heliand ist ein Workshop im September. Eingeladen dazu sind alle, die ihre Ideen für die Gestaltung des Geländes einbringen wollen. Mit dabei sein werden auch Piet Henningsen, der leitende Referent des EJW Hessen, und Detlev von Ramm, der Vorsitzende der Freunde der Evangelischen Jugendwerke (FEJ). Dank ihrer gemeinsamen Verhandlungen und ihrer zukunftsorientierter Überlegungen für Haus Heliand ist es gelungen, dass hier ein zusätzlicher Treffpunkt die Aufmerksamkeit der jungen Generation auf sich zieht.
Oberursels Bürgermeisterin Antje Runge, hier im Gespräch mit Arnika Senft, Lukas Herren, Detlev von Ramm und Harald Stenger (von links) zeigte sich beeindruckt von dem neuen Nebengelände in Haus Heliand.
Prominente Besucher des EJW-Sommerfests waren Oberursels Bürgermeisterin Antje Runge und Thorsten Schorr, der erste Beigeordnete des Hochtaunus-Kreises. Beide zeigten sich beeindruckt von der jüngsten Entwicklung in Haus Heliand. So stellte Antje Runge erfreut fest: „Es ist toll, dass hier ein Rückzugsort entsteht, der mitten im Grünen und doch nahe der Stadt liegt, so dass junge Menschen hier Natur und Gemeinschaft erleben können. Wer hier in dieser Oase die Natur erlebt, ist auch bereit, sie zu schützen.“ Gleichzeitig lobte sie: „Dies ist eine Partizipations- und Teilhabe-Initiative, das auch im Sinne von Demokratiebildung wertvoll ist. Denn hier wir nicht gemeckert, sondern etwas Sinnvolles gemacht, so dass sich alle Beteiligten mit dem Projekt identifizieren können. Ich sehe darin auch eine großartige Perspektive für die Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamtlichen.“
Thorsten Schorr, erster Beigeordner des Hochtaunus-Kreises, im informativen Interview mit Harald Stenger in Haus Heliand
Ebenfalls positiv äußerte sich Thorsten Schorr über das Engagement des EJW Hessen für Haus Heliand: „Hier wurde zuletzt sehr viel bewegt, um Kindern und Jugendlichen in einem modernen und angenehmen Ambiente interessante Tage bei ihrem Aufenthalt zu vermitteln. So bietet das Freizeitzentrum nicht nur Erholung, Spaß und Sport, sondern außerdem die Möglichkeit zum Nachdenken über wichtige Werte für unser gesellschaftliches Miteinander. Dazu ist es wichtig, dass das Haus seinem christlichen Anspruch gerecht wird und entsprechende Gedanken für unseren Alltag einbringt.“ Darüber hinaus stellte Schorr fest: „Es ist toll, wie sich Haus Heliand in jüngster Vergangenheit entwickelt hat. Ob der attraktive Sportplatz, die sanierten Mehrbett-Zimmer für die Übernachtungen von Gruppen, der sich in neuem Glanz präsentierende Tagesraum und die Brandmeldeanlage – hier können sich alle wohl fühlen, ob Kindergärten, Schulklassen und Konfirmanden-Freizeiten oder alle EJW-Mitarbeitenden bei ihren regelmäßigen Treffen und Fortbildungen.“
Gute Gedanken zum Nachdenken: Ulrike Senft setzte mit einem Abschluss-Impuls den Schlusspunkt des EJW-Sommerfests.
Das Schlusswort beim Sommerfest 2026 in Haus Heliand hatte Ulrike Senft, Mitglied des Leitungsteams der Heliand-GlaubensGemeinschaft. Bei ihrem Abschluss-Impuls auf dem Nebengelände beschäftigte sie sich mit den sich von jeher ergänzenden Aktivitäten von Jung und Alt. „Dadurch ist Haus Heliand in all den Jahren zu einem Platz des Austauschs für die Generationen über die christliche Botschaft und zu einem Ort des Segens geworden.“ Und zu den Herausforderungen des digitalen Zeitalters machte sie deutlich: „Wirkliches Leben ist nicht digital. Follower sind keine richtigen Freunde. Leben ist und bleibt: Jetzt, hier, heute, mit realen Menschen, direkt neben Dir und natürlich auch live im EJW!“
Dazu gehören künftig auch 50 Jugendliche, denen nach einer entsprechenden Ausbildung die Jugendleiterkarte (Juleica) im Gottesdienst zum Auftakt verliehen wurde, und 25 Teamleiter*innen, die nach einer zusätzlichen Schulung mehr Verantwortung im EJW übernehmen, z. B. bei der Leitung von Freizeiten.
| 11:30 | Gottesdienst mit Verleihung der Juleica-Urkunden |
| 13:00 | Vegetarisches Grillbuffet |
| 13:30–15:30 | Buntes Programm |
| 14:30 | Kaffee und Kuchen |
| 16:00 | Abschluss-Impuls |
Weitere Informationen unter www.ejw.de/sommerfest/
Auch in diesem Jahr hat der Rotary Club Oberursel im Rahmen der Autoausstellung AIA seinen traditionellen Auto-Waschtag veranstaltet. Dank der erneuten Unterstützung der Familie Büttner, Inhaber von Franks Carwash, konnten Autofahrer ihr Fahrzeug zum Sonderpreis von 15 Euro mit dem umfangreichsten Waschprogramm reinigen lassen – und dabei gleichzeitig Gutes tun.
Die Aktion erfreute sich großer Beliebtheit: Mehr als 280 Pkw-Fahrer nutzten das Angebot. Damit wurde in diesem Jahr ein neuer Rekord erzielt.
Der Erlös der Veranstaltung kam zwei Oberurseler Einrichtungen zugute. Im Rahmen einer Spendenübergabe überreichte der Rotary Club jeweils 2.000 Euro an den Verein zur Integration von Kindern und Jugendlichen aller Nationen e.V. sowie an den Förderverein des Freizeitzentrums Haus Heliand.
„Wir danken allen beteiligten Autofahrern, die dazu beigetragen haben, dass wir zwei wichtige Einrichtungen in Oberursel unterstützen können“, sagte Gregor Hetzke, Präsident des Rotary Clubs Oberursel. „Ein besonderer Dank gilt der Familie Büttner, die uns seit vielen Jahren ihre Waschanlage zur Verfügung stellt. Dadurch konnten wir bereits zahlreiche soziale Projekte fördern. Für 2027 haben wir uns vorgenommen, die Marke von 300 gewaschenen Fahrzeugen zu überschreiten.“
Die erste Spende erhielt der Verein zur Inte-gration von Kindern und Jugendlichen aller Nationen e.V. Der Verein betreut in seinem Haus in Stierstadt rund 25 Kinder aus acht Herkunftsländern. Täglich werden die Grundschulkinder zwischen 11.30 Uhr und 17.00 Uhr von sozialpädagogischen Fachkräften begleitet.
Neben der Hausaufgabenbetreuung und der individuellen Vorbereitung auf Klassenarbeiten stehen insbesondere die Förderung der Sprachkenntnisse sowie die Unterstützung bei Bildung und Integration im Mittelpunkt. Ziel ist es, den Kindern bessere Chancen für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Zum Angebot gehören außerdem Spiel- und Freizeitaktivitäten sowie regelmäßiger Schwimmunterricht. Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern unterstützt die Familien bei der Eingewöhnung und Integration in Deutschland.
Die zweite Spende in Höhe von 2000 Euro ging an den Förderverein des Freizeitzen-trums Haus Heliand in Oberursel-Oberstedten. Das Haus Heliand wird vom Verein Freunde der evangelischen Jugendwerke Hessen getragen und ist seit vielen Jahrzehnten ein beliebter Ort der Begegnung für Menschen aller Altersgruppen.
Genutzt wird die Einrichtung insbesondere von Kindergartengruppen, Schulklassen, Konfirmandengruppen sowie von Heliand- Pfadfindergruppen des Evangelischen Jugendwerks. Das Haus wurde 1938 von Paul Both errichtet und im Laufe der Jahre kontinuierlich erweitert, modernisiert und saniert. Zuletzt wurden umfangreiche Brandschutzmaßnahmen umgesetzt.
Heute bietet das Haus Heliand Platz für bis zu 99 Gäste in Zimmern unterschiedlicher Größe. Das weitläufige Gelände lädt mit Spielgeräten, Sportplatz, Volleyballfeld und Grillstellen zu vielfältigen Freizeitaktivitäten ein.
Mit den Spendengeldern unterstützt der Rotary Club Oberursel zwei Einrichtungen, die sich in besonderer Weise für Kinder, Jugendliche und das gesellschaftliche Miteinander in der Region engagieren.
… von Maximilian Büttner, dem Junior-Chef von CarWash Express in Oberursel, und dem Rotary Club Oberursel, für den Gregor Hetzke, Philipp Dyckerhoff und Jürgen Funke zu Gast im EJW-Freizeitzentrum waren. Für den FEJ und die Heliand-Pfadfinderschaft waren Lisa Marie Wiewordt, Jonathan Ehrmann, Detlev von Ramm und Harald Stenger bei der Scheckübergabe dabei.
Dank des vom Rotary Clubs Oberursel organisierten Carwash-Tags klingelten dafür 2000,- Euro in der Kasse. Ab 1. Mai haben die „Freunde des Evangelischen Jugendwerks Hessen e. V.“ (FEJ) in Oberstedten ein zusätzliches Gelände gepachtet. Das Ziel dieser Aktion: Direkt angrenzend an unser EJW-Freizeitzentrum soll in den nächsten Monaten besonders von den Heliand-Pfadfinderinnen und -Pfadfindern ein attraktiver Treffpunkt für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung konzipiert werden. Mitten in der Natur sind Teambuilding- und Naturerlebnis-Stationen, rollstuhlgerechte Outdoor-Angebote, eine Infrastruktur für Zeltplatz-Übernachtungen und eine Weidenkirche geplant.
Als sich der Rotary Club Oberursel im Zuge von Gesprächen über die finanzielle Hilfe für notwendige Brandschutz-Maßnahmen einen Überblick über die Arbeit in unserem Haus machte, war er sofort bereit, sich auch für die neue Idee zu engagieren und in den Dienst der guten Sache zu stellen. Der vom Präsidenten Gregor Hetzke angeführte Präsidium beschloss, die Hälfte der Einnahmen des Carwash-Tags am letzten April-Sonntag an das Evangelische Jugendwerk zu überweisen. FEJ-Vorsitzender Detlev von Ramm war dabei, als fünf Stunden lang Hochbetrieb in der Waschstraße in der Willy-Brandt-Straße in Oberursel herrschte, und bedankte sich bei den Rotariern für ihren Einsatz zu Gunsten von Haus Heliand. Mit von der Partie als hilfreiche Geister bei der Vor-Reinigung der Autos waren für die Heliand-Pfadfinder*innenschaft außerdem die leitenden Hauptamtlichen Arnika Senft und Lukas Harren.

Der gesamte Erlös kommt je zur Hälfte dem Haus Heliand und dem Verein Kinder aller Nationen zugute. Unterstützen Sie uns!
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Herzlichen Dank an alle fleißigen Bienchen!
Safe the Date: Nächstes Busy Bee 3. April 2027
Oberursels Bürgermeisterin Antje Runge war Ende Januar zu Besuch, um sich einen Überblick über den Stand der Sanierungsarbeiten im Freizeitzentrum der Evangelischen Jugendwerke Hessen (EJW) für Kinder und Jugendliche zu machen. „Ich bin beeindruckt von der Entwicklung und Modernisierung des Hauses“, lautete Antje Runges Fazit nach dem knapp einstündigen Aufenthalt, zu dem neben einem ausführlichen Gedankenaustausch bei Kaffee und Kuchen auch ein Rundgang im Haus und die Besichtigung des Außengeländes gehörte.
Für den gemeinnützigen Verein „Freunde der Evangelischen Jugendwerke Hessen (FEJ), dem Träger von Haus Heliand, begrüßten FEJ-Vorsitzender Detlev von Ramm und Piet Henningsen, Leitender Referent im EJW Hessen, die Bürgermeisterin. Im Rahmen des Termins überreichten Jutta Niesel-Heinrichs und weitere in der Stadt Oberursel kommunalpolitisch engagierte SPD-Frauen als Gastgeschenk einen Scheck über 880 Euro. Es war eine von zwei Spenden, die in der Adventszeit jeweils bei einem Basar zu Gunsten von Haus Heliand gesammelt wurden. Bereits zuvor hatte Petra Grützner vom Frauenring Oberursel bei einem Besuch im EJW-Freizeitzentrum im Stadtteil Oberstedten einen Scheck von 1000 Euro überreicht.
Im Zuge der dringend notwendigen Sanierung von sieben Mehrbett-Zimmern im Mitteltrakt von Haus Heliand hatte die Brandschutzbehörde strenge Auflagen für die Baugenehmigung erteilt. Der Einbau einer Brandmeldeanlage mit direkter Zuleitung zur Feuerwehr war die wesentliche Forderung für die Fortführung des Betriebs ohne vorübergehende Stilllegung eines Teils der Räumlichkeiten. Als weitere zeitnah zu realisierende Maßnahmen wurden u. a. der Bau zusätzliche Fluchtwege und der Einbau neuer Brandschutztüren vorgegeben.
Die Folge: Zusätzlich zur 180 000 Euro teuren Sanierung der Mehrbett-Zimmer, für die das Hessische Sozialministerium einen Zuschuss von 85.000 Euro bewilligt hat, erhöhen sich die Kosten für die Umsetzung der Brandschutz-Auflagen kurzfristig um 200 000 Euro. Dank der finanziellen Unterstützung von ehemaligen Mitarbeiter*innen und Pfadfinder-Führer*innen, Spenden von Unternehmen und Stiftungen sowie Zuschüssen von Freunden aus der Region und dem kirchlichen Bereich fehlen derzeit noch 80 000 Euro, um alle geplanten und notwendigen Sanierungs-Aktivitäten in Haus Heliand zu finanzieren.
Für die umfangreichen Baumaßnahmen wurde Haus Heliand ab Ende November 2025 komplett geschlossen. Erst ab Mitte Januar 2026 war bedingt die Nutzung von Haus und Gelände für Gruppen und deren Übernachtung wieder möglich. Bis Mitte Februar sollen die Handwerker-Arbeiten im EJW-Freizeitzentrum abgeschlossen sein. FEJ-Vorsitzender Detlev von Ramm betonte beim Besuch von Oberursels Bürgermeisterin Antje Runge: „Wir sind sehr dankbar, dass wir besonders durch Spenden von vielen Ehemaligen und guten Freunden die Situation meistern konnten. In den fairen, aber in vielen Details sehr schwierigen Verhandlungen mit den Baubehörden waren wir immer kooperativ und freuen uns daher, dass jetzt trotz immenser Probleme bei der finanziellen Realisierung der Sanierungs-Maßnahmen alles ein gutes Ende gefunden hat.“
Bürgermeisterin Antje Runge lobte das Engagement der Spender*innen: „Es spricht für die Arbeit des EJW, dass unter anderem viele Aktive aus früheren Zeiten eine vorbildliche Spendenbereitschaft gezeigt und somit bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen geholfen haben. Zugleich ist es wichtig für alle Kinder- und Jugendgruppen, dass in Haus Heliand die notwendigen Brandschutz-Standards den modernen Ansprüchen genügen. Für die Stadt Oberursel hat das EJW-Freizeitzentrum inmitten der herrlichen Natur am Waldrand im Taunus einen hohen Stellenwert. Die vielfältigen und attraktiven Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung ist für die junge Generation in der heutigen Zeit ebenso wichtig wie das gemeinsame Nachdenken über soziale Werte und gesellschaftliche Impulse für ein positives Miteinander in unserem Alltag. Dazu ist Haus Heliand ein idealer Treffpunkt.“
Rundgang und Gedankenaustausch in Haus Heliand: Bürgermeisterin Antje Runge (rechts) und Stadträtin Jutta Niesel-Heinrichs (im Hintergrund) im Gespräch mit Detlev von Ramm und Piet Henningsen vor der neuen Brandmeldeanlage. (Bild: privat)

Auf Initiative von Brigitte Geißler-Burschil (3. von links) sammelten die Frauen der SPD Oberursel bei einem Basar 880 Euro zu Gunsten von Haus Heliand. Im Rahmen eines Besuchs von Bürgermeisterin Antje Runge wurde der Scheck an den FEJ-Vorsitzenden Detlev von Ramm überreicht. (Bild: privat)